Ernährung

Der Igel ist eines der ältesten Säugetiere dieses Planeten, er blickt auf eine Geschichte von etwa 65 Millionen Jahre zurück. Heute lebt er in Europa, Asien und Afrika. 

Von Anfang an ist er auf Insekten spezialisiert. Sein sehr kurzer Darm erlaubt ihm nicht, andere Nahrung zu verdauen. 

Zu seinen Lieblingsspeisen gehören Laufkäfer, Regenwürmer, Kellerasseln, Ohrenkneifer, Spinnen und auch kleine Mäuse. 

Auf keinen Fall sollte er mit Nüssen, Beeren oder anderem Obst gefüttert werden. Das Märchen vom Apfel sammelnden Igel ist das was es ist: ein Märchen. Zwar knabbern Igel im Herbst gerne mal an den süßen fauligen Stellen der Äpfel herum, es geht hier aber eher darum, die Würmer in den Äpfeln zu futtern. Sie legen keineswegs Wintervorräte an. 

Auch Schnecken sind nicht wirklich auf dem Speiseplan des Igels – sie machen maximal 6 % seiner gesamten Nahrung aus. 

Wer dem Igel in seinem Garten helfen will, der darf gerne ein wenig (hochwertiges) Katzenfutter bereitstellen und eine Schale Wasser – zum Beispiel in Form eines flachen, aber stabilen Blumentopfuntersetzers bereitstellen. Auf keinen Fall darf er Milch zu trinken bekommen. Der Igel ist im höchsten Maße Laktoseintolerant und bekommt heftigen Durchfall davon, der sogar zum Tode führen kann. 

Bewährt haben sich Igelfutterhäuser, die man entweder selber bauen, oder recht preiswert in Internet bestellen kann.